Standortförderung Winterthur

Standortförderung Region Winterthur

Im Hauptbahnhof

Postfach

CH-8401 Winterthur

Telefon 052 267 67 97

Fax 052 267 67 98

office@standort-winterthur.ch

 

Lageplan

Geschichte

November 1989

Die Hiobsbotschaft, dass die Firma Sulzer ihre Industrieareale im Zentrum der Stadt (flächenmässig so gross wie die Altstadt) aufgeben werden, bringt den Stein "Stadtmarketing" ins Rollen.

 

1. Oktober 1990
Parlament genehmigt Rahmenkredit von einer Million Franken für die Erarbeitung von Planungs- und Projektierungsgrundlagen sowie für die Schaffung einer Koordinationsstelle für die Stadtentwicklung.

 

Oktober 1990
Stadtrat setzt Planungsorganisation Stadtentwicklung ein und lädt namhafte Experten, betroffene Grundeigentümer und weitere interessierte Kreise zur Werkstatt ein, um Grundlagen für die anstehenden Planungen und Projektierungen der Stadt Winterthur zu diskutieren. Über 150 Winterthurerinnen und Winterthurer nehmen teil.

 

Frühjahr 1992
Die Firma Prognos AG erhält vom Stadtpräsidenten Dr. Martin Haas den Auftrag, für die Entwicklung des Marketings eine Anlayse des Umfeldes und des Standortes Winterthur zu erstellen.

 

Anfang 1993
Der unter der Leitung von Jack Brunnschweiler paritätisch von Vertretenden der Stadt und der Wirtschaft besetzte Arbeitsausschuss Stadtmarketing Winterthur startet und erarbeitet ein Konzept für die Einrichtung einer Stadtmarketing-Organisation.

 

26. Mai 1993
Der Arbeitsausschuss stellt den Antrag, auf der Grundlage des Konzeptes die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen für "ein gemeinsames und gegenseitig abgestimmtes Stadtmarketing für Winterthur" zu schaffen. Trotz aller Bedenken bleibt die Bezeichnung "Stadtmarketing" erhalten. Im Konzept wird Stadtmarketing als "Instrument der aktiven Stadtentwicklung" umschrieben.

 

8. September 1993
Der Stadtrat beantragt beim Parlament einen Rahmenkredit von maximal 2,5 Millionen Franken, aufgeteilt in Jahrestranchen von 500 000 Franken. Bedingung für die Kreditbewilligung: Von privater Seite müssen Beiträge in der gleichen Höhe eingebracht werden.

 

12. November 1993

Das Patronatskomitee, welches als Aushängeschild des Stadtmarketings eingesetzt wird und namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur usw. umfasst, kommt zu seiner ersten Sitzung zusammen.

 

22. November 1993
Der Grosse Gemeinderat bewilligt den beantragen Rahmenkredit von 2,5 Millionen Franken.

 

11. Januar 1994
Der Arbeitsausschuss wählt die 28-jährige Ökonomin Irène Steinegger-Meier als Geschäftsstellenleiterin.

 

14. Januar 1994
Gründungsversammlung Verein Stadtmarketing Winterthur als erste Standortmarketing-Organisation der Schweiz.

 

1. Februar 1994
Eröffnung der Geschäftsstelle am Oberen Graben 50.

 

März 1994

Antonella Baudone tritt ihre Stelle als Assistentin an.

 

Juli 1994

Thomas Kärcher-Vital beginnt seine Arbeit als Wirtschaftsförderer.

 

April 1995
Der Führungsausschuss muss dem Grossen Gemeinderat erstmals Rechenschaft über die Tätigkeiten abgeben und auch Kritik einstecken.

 

Sommer 1995
Als Antwort auf die Kritik findet die zweite Winterthurer Stadtwerkstatt statt, um die Chancen Winterthurs als Wirtschaftsstandort zu beurteilen und die verschiedenen Vorstellungen dazu zu sammeln.

 

6. Oktober 1995
Über 30 Gruppierungen präsentieren ihre Ideen aus der Stadtwerkstatt. Bilanz: Die zweite Stadtwerkstatt hat für das Stadtmarketing Winterthur eine zweite Chance geschaffen. Seit diesem Zeitpunkt sind kritische Begleittöne weitgehend verstummt.

 

Februar 1996

Thomas Kärcher-Vital übernimmt die Geschäftsführung von Irène Steinegger-Meier und leitet weiterhin den Bereich Wirtschaftsförderung.

 

Juni 1996

Beate Eckhardt leitet neu die beiden Koordinationsstellen Wohnortmarketing und Projektentwicklung. Francois Mosimann übernimmt zur gleichen Zeit die Koordinationsstelle Kommunikation.

 

5. Februar 1996
Genehmigung der neuen Statuten: Zweck neu: "Die Vereinigung bezweckt die Förderung der Attraktivität der Stadt Winterthur und eine erfolgreiche Positionierung im Wettbewerb der Standorte." Anstelle des achtköpfigen Führungsausschusses tritt ein vierköpfiger Vorstand mit je zwei Vertretenden aus Politik und Wirtschaft: Stadtpräsident Martin Haas, Pierre Borgeaud, Regula Forster und Dieter Gosteli.

 

15. Februar 1996

Der Vorstand legt an seiner ersten Sitzung die Gliederung und Aufgabenverteilung der operativen Ebene der Institution fest: Es werden vier Koordinationsstellen mit entsprechenden Leistungsaufträgen geschaffen: Wirtschaftsförderung, Wohnortmarketing, Projektentwicklung, Kommunikation.

 

Dezember 1998

Die Koordinationsstelle Projektentwicklung wird als eigenständige Institution aufgelöst und deren Aufgaben auf die Koordinationsstelle Wohnortmakerting übertragen.

 

1. April 1999
Umzug der Geschäftsstelle vom Oberen Graben 50 ins renovierte Gebäude des Hauptbahnhofes.

 

Mai 1999

Das Vorstandsmitglied Pierre Borgeaud tritt aus beruflichen Gründen zurück. Als sein Nachfolger wird der Präsident der Handelskammer und Arbeitgebervreinigung Winterthur, Urs Scherrer, gewählt. Gleichzeitig wird die Verantwortung für die Koordinationsstelle Kommunikation von Francois Mosimann auf Matthias Rüthmüller übertragen.

 

Juli 2001

Die Leitung der Koordinationsstelle Wohnortmarketing wechselt von Beate Eckhardt auf Simon Keller. Im September des gleichen Jahres übernimmt Christa Schudel die Kommunikation.

 

Frühjahr 2002
Stadtpräsident Martin Haas gibt seinen Rücktritt bekannt. Der neu gewählte Stadtpräsident Ernst Wohlwend übernimmt den Vorsitz im Vorstand des Stadtmarketing Winterthur. Im gleichen Jahr treten bis auf Dieter Gosteli alle übrigen Mitglieder des Vorstandes zurück. Neu gewählt werden: Ursula Bründler (Gemeinderätin Winterthur), Philippe Corti (Baumeisterverband), Christa Kern (Gemeinderätin Winterthur) und Rolf Sonderegger (Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur HAW).

 

Juli 2002
Die Leitung der Geschäftsstelle und der Koordinationsstelle Wirtschaftsförderung wird Luc Estapé übertragen.

 

8. Dezember 2003
Der Grosse Gemeinderat bewilligt für die Jahre 2004 bis 2006 einen Kredit von Fr. 1 200 000.-, aufgeteilt in drei Jahrestranchen von je Fr. 400 000.-.

 

4. Mai 2004
An der Generalversammlung werden zusätzlich zu den bisherigen Mitgliedern Martin Schmidli (Sulzer Immobilien AG), Dr. Jürg Spiller (Delegierter Gemeindepräsidenten-Vereigung Winterthur-Land) und Martin Graf (Stadtpräsident Illnau-Effretikon) in den Vorstand gewählt.


Sommer 2004
Nach dem Weggang von Luc Estapé ist ab dem 1. Juni Dieter Bachmann als Geschäftsführer und Leiter Wirtschaftsförderung tätig. Am 1. Juli kommt Maya Gadgil als Leiterin Wohnstadtmarketing dazu.

 

Mai 2006
Aufgleisung Neufinanzierung 2007 – 2009

 

2. Februar 2007
Ausserordentliche Generalversammlung beschliesst Namensänderung in "Standortförderung Region Winterthur". Die Standortförderung Region Winterthur betreut neu nebst der Stadt Winterthur auch noch rund 20 umliegende Gemeinden.
Zweck: Die Stärkung der Wirtschafts- und Wohnregion Winterthur sowie die Förderung der Attraktivität dieser Region.

 

Mai 2008
Michael Domeisen übernimmt von Dieter Bachmann die Geschäftsführung und Leitung Wirtschaftsförderung.

 

Oktober 2008
Das Team der Standortförderung Region Winterthur wird von 5 auf 6 Mitarbeitende vergrössert.

 

April 2009
Aufgleisung Neufinanzierung 2010 – 2012.

 

Mai 2009
An der GV wird das langjährige Vorstandsmitglied Rolf Sonderegger verabschiedet und an seiner Stelle Markus Kalberer in den Vorstand gewählt.

 

Mai 2010

Das Team der Standortförderung Region Winterthur wird von 6 auf 7 Mitarbeitende vergrössert.

 

Mai 2010

An der GV wird das langjährige Vorstandsmitglied Dr. Jürg Spiller verabschiedet. Sein Amt wird per Juni 2010 der neu gewählte Delegierte der Gemeindepräsidenten-Vereinigung Winterthur-Land, Manfred Stahel, übernehmen.

 

Mai 2011

Ursula Bründler-Krismer und Martin Graf beenden ihre Arbeit im Vorstand der Standortförderung Region Winterthur. Sie werden durch Manuela Gerber und Ueli Müller ersetzt.

 

September 2011

An einer ausserordentlichen Generalversammlung beschliessen die Mitglieder der Standortförderung Region Winterthur, dass im Vorstand vertretene Organisationen ihre Vertretung zukünftig in Eigenregie delegieren.

 

Januar 2012

Die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wird Mitglied der Standortförderung Region Winterthur. Ihr Rektor, Prof. Dr. Jean-Marc Piveteau, wird zehntes Vorstandsmitglied des Vereins.

 

März 2012

Aufgleisung Neufinanzierung 2013 – 2015.

 

Herbst 2012

Die Standortförderung Region Winterthur erhält den Zuschlag des Bundes, namentlich des späteren Eidg. Staatssekretariates für Bildung, Innovation und Forschung (SBFI) für die Durchführung des ersten Internationalen Berufsbildungskongresses. Dieser soll in dreifacher Ausführung 2014 und in den Folgejahren stattfinden.

 

Juni 2013

Der deutsch-japanische Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori will sich in Winterthur ansiedeln. In Neuhegi soll sein Europa-Headquarter entstehen.

 

September 2014

Der Internationale Berufsbildungskongress mit hochkarätigen Referenten wird ein grosser Erfolg. Nicht nur für den Bund, der das duale Bildungssystem der Schweiz einem internationalen Fachpublikum präsentieren kann, sondern auch für Winterthur, das sich weiter als ausgezeichneter (Berufs)Bildungsstandort positionieren kann.

 

Die Standortförderung Region Winterthur begeht am 30. September ihr 20-Jahr-Jubiläum. Der Winterthurer Apéro steht ganz im Zeichen des Geburtstages und findet mit mehreren Hundert geladenen Gästen in der gerade neu eröffneten Kletterhalle 6aplus statt.

Services